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Was die Fahrgäste nicht direkt bemerken, vor allem wenn der Busverkehr reibungslos funktioniert, ist die zentrale Leitstelle der RVB. In der Markomannenstraße befindet sich das technische Zentrum, das Herz der RVB. Von hier aus steuert ein nach dem neuesten Stand der Technik arbeitendes Betriebsleitsystem, das mit den Bordcomputern der Busse alle zehn Sekunden Daten austauscht, die Beschilderungen an den Omnibussen, Hinweise und Fahrkartenentwerter - auch während der Fahrt. Beim Datenaustausch ermittelt das Betriebsleitsystem zugleich den Standort jedes Busses. Auf dem Bildschirm kann so jederzeit der tatsächliche Standort der Busse festgestellt werden. Abweichungen vom Fahrplan werden farbig angezeigt und im Bedarfsfall können die Leitstellenmitarbeiter sofort eingreifen. Das neue System bringt den Fahrgästen übrigens weitere Vorteile. Mit der "dynamischen Fahrgastinformation" (DFI) werden an wichtigen Haltestellen elektronische Anzeigetafeln gesteuert. Über den Zentralrechner werden an den Tafeln die nächsten Abfahrtszeiten der Linien automatisch angekündigt und ständig aktualisiert. Die Mitarbeiter können zudem von der Leitstelle in der Markomannenstraße aus individuelle Informationen für die Fahrgäste hinzufügen. In einem nächsten Schritt soll auch eine elektronische Anschlusssicherung im Fall von Verspätungen bei wichtigen Umsteigebeziehungen verwirklicht werden. Da bei vielen Umsteigesituationen der ankommende Bus vom abfahrenden nicht mehr gesehen werden kann, veranlasst das Betriebsleitsystem den abfahrenden Bus zu warten, sofern dessen Fahrplan eine kurze Wartezeit zulässt. Vieles hat den ÖPNV in Regensburg in den letzten Jahren vorangebracht. Die Regensburger Verkehrsbetriebe werden sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden geben, sondern auch weiterhin nach Möglichkeiten suchen, das Busfahren noch attraktiver zu gestalten. Weitere Informationen lesen Sie in unserem RVB-Flyer (PDF, 1,3 MB).
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